07.01.2011: 1. Tag Marahau (Abel Tasman Nationalpark) – See-Kajaken & Takaka


Nach unserem nächtlichen Check In (unser Schlüssel klebte im Brief an der Rezeptionstür) machten wir Bekanntschaft mit Robyn. Bei ihm buchten wir eine See-Kajaktour zu einer Robbenkollonie auf Tonga Island, einer eigenen Insel nur für die Robben. :) Doch bevor die Tour begann hatten wir noch etwas Zeit und erkundeten bei traumhaftem Wetter das kleine Küstendörfchen.
Bei der gestrigen Nachtankunft hatten wir von alle dem noch nichts gesehen und waren umso mehr beeindruckt von dem türkis blauen Meer und den umgebenen Regenwäldern des Abel Tasman Nationalparks. In traumhafter Kulisse schrieben wir ein paar Postkaten bevor die Kajaktour begann.

Mit einem Aqua-Taxi, bepackt mit 4 Kajaks, wurden wir zu einem Strand gebracht, der nahe der Robbeninsel gelegen ist. Dort wurden wir bereits von unserem Guide erwartet und erhielten eine kurze Einweisung zu unserem Zweierkajak. Da wir uns natürlich aufm Wasser befanden konnte ich zum ersten Mal die von Denise geschenkt bekommene Unterwasserkamera richtig ausprobieren. Während der Strecke vom Strand zur und um die Insel machte ich zahlreiche Fotos mit der kleinen, robusten und tatsächlich wasserfesten Kamera! Vor die Linse kamen mir zahlreiche Robben die sich auf den Steinen der Insel einen faulen Lenz machten. Neben den Robben und einigen Babys sahen wir auch noch einige Vögel und ein paar Pinguine wenn ich mich nicht irre :)
Bei dem bis dahin für uns heißesten Tag des Urlaubs entspannten wir nach Rückkehr von der Insel an dem abgelegenen Strand. Später wurden wir dann mit dem Aquataxi wieder zurück nach Marahau gebracht. (Alle Strände im Nationalpark waren nur vom Wasser aus erreichbar, es gab dort keine Straßen!) Doch dieses Mal sah der Strand ganz anders aus. Bei morgentlicher Flut war von dem Golden Bay noch nichts zu sehen gewesen, doch nun war ein riesen goldener Strand vor uns…
Die kleinen Schnellboote wurden von Treckern direkt am Wasser abgeholt, sodass der Skipper nur auf den Anhänger fahren musste und wir im Boot durch die Straßen zur Basisstation gebracht wurden! Was für ein lustiger Anblick…
Später laß ich dann, dass zwischen Ebbe und Flut in dieser Region ein Meeresspiegelunterschied von 4,8 Metern herrscht. Das erklärte den imens breiten Strand!

Nach kuzem Klamottenwechsel (die völlig von der Kajaktour durchnässt waren) machten wir uns dann auf in das einstündig entfernte Takaka. Dort erkundeten wir die Pupu-Springs – eine Quelle, die das weltweit klarste Wasser fördert. Nach den beeindruckenden Einblicken durch das extrem klare Wasser bis zum Boden der Quelle verschlug es uns an die Küste von Takaka, welche ebenfalls goldene Strände versprach :) Die langsam einlaufende Flut und die tiefstehende Sonne legte tolle Lichtspiele mit vielen Reflektionen offen. Die Fahrt zur Nord-Westspitze nach Tekeka hatte sich total gelohnt, da wir mit dem Auto traumhafte Landschaften durchfuhren.

Verspätet testeten wir dann die Gemeinschaftsküche der Lodge und kochten Reisnudeln mit einer Käse-Tomaten-Soße :) mmhhh lecker. Beim Essen auf unserer Terasse waren wir uns einig ein wenig unerwartet ein Stückchen Paradies gefunden zu haben!


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