19.01.-20.01.2011: Auckland und Rückflug


Nach 2 regnerischen Tagen sollte es heute zu unserer letzten Unterkunft auf unserer Rundreise gehen. Auckland ist ca. 2,5 Stunden von Paihia entfernt und so erreichten wir die größte Stadt Neuseelands
schon vormittags. In Auckland leben 1,2 Millionen Menschen und im Speckgürtel sind es dann ein Drittel der gesamten neuseeländischen Bevölkerung. Diese Zahlen zeigen schon, dass Auckland,
sogar für uns, eine ziemlich große Stadt in dem doch sehr rar besiedelten Neuseeland ist. Schon beim Umfahren der Stadt wurde uns das sehr deutlich, es kamen immer und immer mehr Ausfahrten zu den Stadtteilen Aucklands... Ein Skytower und moderne Hochhäuser am Horizont, die große Harbour-Bridge, ein riesiges Hafengebiet und ziemlich viele Straßen verdeutlichten den ersten Eindruck noch! :)

Als wir dann in unserer Unterkunft „Bavaria B&B“ :) , nahe des Mount Eden, angelegt waren und die Koffer ablegen konnten, fuhren wir in die City um uns in den Menschentrubel zu stürzen. ;) Als erstes gingen wir zum Skytower, der eines der Wahrzeichen von Auckland darstellt und zu einem der Highlights zählt. Mit einem Fahrstuhl ging es dann in 186m Höhe. Oben angelangt konnte man die wahren Ausmaße der riesigen Stadt erst richtig erkennen. Dadurch, dass gutes Wetter war, konnten wir etliche Kilometer weit gucken und machten natürlich zahlreiche Fotos :)

Vom Skytower aus noch in der Ferne gesehen, machten wir uns nun auf zum Mount Eden. Mit unserem Sunny fuhren wir zum Fuße des Hügels und erklommen dann den Berg über Trampelpfade. Ein herrliches Panorama tat sich vor uns auf! Vom Gipfel des hohen Kraters hatten wir einen tollen Blick über die Gegend, fast wie ausm Skytower nur aus anderer Richtung und nicht gaaanz so hoch.

Zum Abend hatten wir uns dann mit Nahne verabredet, die ihre Australien-Reise aufgrund der Hochwasser-Katastrophe in Brisbane verkürzen musste und nun schon wieder zurück in Auckland war.
Samt Auto lotste uns Nahne zu einem sehr schönen Strandabschnitt, wo wir noch lecker Fish&Chips und Eis aßen. Für den nächsten Tag verabredeten wir uns auch gleich gemeinsam den Hafen und Devonport zu erkunden.

Am Hafen von Auckland war es sehr schwierig einen Parkplatz zu finden, da sehr viel gebaut wurde und Auckland auch irgendwie nicht so richtig „Autolieb“ zu sein scheint … Kaum Parkplätze und wenn man dann doch einen gefunden hatte, musste man fast ein Vermögen bezahlen um gerade mal max. 90 Min. dort stehen bleiben zu dürfen! ;) Wir bummelten entlang des Hafens entlang vieler teurer Yachten und schöner kleiner Bars. Das schöne Wetter lud zu leckeren Milchshakes und Eisschokoladen ein :) Anschließend fuhren wir zur gegenüberliegenden Seite des Hafens – nach Devonport, wo wir durch kleine Lädchen schlenderten und die sagenumwobenen ;) Pilze auf dem „Hügel“ erkunden wollten :) Die Fotos sprechen für sich – wir hatten einfach riesig Spaß.

Zu guter Letzt zeigte uns Nahne noch ihre Uni und im anliegenden Park schauten wir uns gemeinsam ihre schönen Australienbilder an… Da nun leider (wobei wir uns auch auf Zuhause freuten!) auch der Tag der Rückreise gekommen war, verabschiedeten wir uns nachmittags von meiner kleinen Schwester und fuhren allmählich durch die überfüllten Straßen zum Flughafen. Dort gaben wir zunächst unseren Sunny mit einem
Endtachostand von 5.644 Km ab. Vor unser Reise hätten wir nicht gedacht, dass wir doch sooo viele Kilometer fahren würden! Doch
im Großen und Ganzen war die Autofahrerei nie wirklich langweilig, weil wir immer durch schöne Landschaften fuhren und zahlreiche kleine Stopps an tollen Aussichtspunkten machten.

An dieser Stelle ist wieder einmal Zeit für ein kurzes Resümee gekommen: Neuseeland verlassen wir mit einem riesigen Berg toller Erlebnisse, spektakulären Landschaftseindrücken und noch mehr
Spaß. Von dieser tollen Reise und zahlreichen Fotos werden wir noch sehr, sehr, sehr lange zehren und uns zurück erinnern können. Wir bereuen nichts (oder jedenfalls nicht viel ;) )und sind total
glücklich, dass wir die Chance ergriffen haben und die doch sehr lange und weite Reise angetreten haben. Neuseeland, das weit entfernteste Reiseziel für Deutsche oder einfach das Ende der Welt, entschädigt mit unvorstellbarer und total abwechslungsreicher Naturschönheit und ist jede Stunde im Flieger Wert!

Doch jetzt Schluss mit wehmütigen Worten… ;) Nach einem langen Rückflug über Osaka (Japan) und Frankfurt erreichten wir unsere Heimat. Etwas gebräunt, mit Speicherkarten voll von Bildern und einigen schönen Andenken :) kamen wir erstmal am Hamburger Flughafen an und wurden herzlich mit den Worten „Endlich seid ihr wieder zurück!“ in Empfang genommen. :) Tja, dann ging’s bei fast 30°C Unterschied ab zum Auto und nach Hause! Nun warten fast 4.000 Fotos auf ihre Auswertung und dann soll auch ein Fotobuch die Reise noch abrunden. Wir sind gespannt wann wir dazu kommen, doch zunächst müssen wir uns erst wieder an das frühe Dunkelwerden, das eisige Klima in Deutschland, die Zeitumstellung und natürlich ans Rechtsfahren gewöhnen ;)

Bis dahin.

Marten und Denise


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